Das Handwerk des Fliesenlegens unterstützen und den Handwerker körperlich entlasten

Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenfassung des Projektes. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte die Projektverantwortlichen über den Kontaktbutton auf der rechten Seite.

Hintergrund

Die hohen Belastungen und Beanspruchungen des Handwerks führen häufig zu Beschwerden und teilweise sogar zu Erwerbsunfähigkeit. Gleichzeitig werden die Potentiale von Digitalisierung und technologischen Neuerungen im Vergleich zur Industriellen Produktion noch wenig genutzt.

Im Kontext des Projektes Maroon soll untersucht werden, wie das Handwerk des Fliesenlegens von technologische Neuerungen und Digitalisierung profitieren kann. Hauptfokus liegt dabei auf der Entwicklung eines robotischen Systems zur Unterstützung des Fliesenlegens. Der Einsatz dieses robotischen Systems soll die Arbeitsergonomie steigern und die körperlichen Belastungen reduzieren.

Ziele

Das Projektvorhaben MAROON hat das Ziel durch die Entwicklung eines mobilen Robotersystems handwerkliche Tätigkeiten am Beispiel des Fliesenlegens zu unterstützen. Dadurch sollen u.a. ergonomische Fragestellungen wie die Wirtschaftlichkeit und auch die Humanität gesteigert werden, um neben der aktiven und präventiven Entlastung gesunder Handwerker, auch ältere Handwerker sowie Personen mit körperlicher Behinderung oder aber mit einer geringen Qualifizierung zu befähigen, im Fliesenlegehandwerk adäquat zu arbeiten.

In diesem Zusammenhang soll das Institut für Arbeitswissenschaft der TU Darmstadt, der großen Erfahrungen auf diesem Gebiet bereits gesammelt hat, das Projektkonsortium bei den ergonomischen Fragen fachlich unterstützen.

Methodik

Zur Bewertung der Belastungen im Fliesenlegehandwerk wurden sowohl eine Befragung über einen online Fragebogen und die Arbeit auf verschiedenen Baustellen beobachtet.

Beobachtungen vor Ort dienen der Arbeitssystemanalyse und in der Analyse und Bewertung der Belastung in den Tätigkeiten des Fliesenlegens.

In der Umfrage werden zusätzlich körperliche Beschwerden, gewünschte Hilfsmittel und Technikaffinität abgefragt.

Anschließend erfolgt die Ableitung von Gestaltungsmaßnahmen nach dem TOP-Prinzip. Für das angestrebte Asisstenzsystem werden Anforderungen definiert.

Ergebnisse

Fehlt