Die Forschungsgruppe „Mensch & Organisation“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, einerseits organisationale Strukturen und Prozesse optimal auf den Menschen abzustimmen sowie andererseits den Menschen in seiner Rolle als Organisationsmitglied zu betrachten und auf organisationale Veränderungen vorzubereiten.

Neben klassischen Fragen der Gesundheit im Arbeitskontext (KF1) liegt der Fokus der Forschung insbesondere auf dem aktuellen Thema Digitalisierung. Der Einzug digitaler Medien in die Arbeitswelt ermöglicht es, zu jeder Zeit und an jedem Ort zu arbeiten. Diese Idealvorstellung ist jedoch an organisationale und individuelle Bedingungen geknüpft. Die Forschungsgruppe befasst sich mit Fragen der Flexibilisierung und Führung in flexiblen Strukturen (KF2) ebenso wie mit den notwendigen Kompetenzen im Zeitalter digitaler Arbeitswelten (KF3). Dabei wird sowohl der Einfluss der individuellen Kompetenzen auf die organisationale Leistung, als auch der Einfluss verschiedener Organisationsdesigns auf die Entwicklung menschlicher Kompetenzen berücksichtigt. Ein weiteres Feld stellen Innovationen wie Künstliche Intelligenz und kognitive Assistenzsysteme dar (KF4). Durch den Einsatz derartiger Technologien lassen sich Prozesse optimieren; Voraussetzung für eine solche Nutzung ist jedoch die Schaffung der Akzeptanz unter den Mitarbeitenden .