Mobilität der Zukunft

Informationen zu unserem Kompetenzfeld 2:

Bereits heute beeinflussen Megatrends wie Vernetzung, Elektrifizierung und Automatisierung das Mobilitätsverhalten von Nutzern und Nutzerinnen. Die Einführung dieser Technologien steht jedoch erst am Anfang, sodass die Reichweite und Auswirkung auf das zukünftige Mobilitätsverhalten noch weitestgehend offen sind.

Während heute einzelne Verkehrsmittel vor allem in Isolation genutzt werden, ist eine deutliche höhere Intermodalität bei der zukünftigen Verkehrsmittelwahl zu erwarten. Grundlegend hierfür ist eine umfassende Vernetzung der Fortbewegungsmittel mit der Infrastruktur, sodass die nutzerseitige Datenpreisgabe noch umfassender werden wird.

Unsere Forschungsgruppe trägt dabei durch Untersuchungen der Motivation der Verkehrsmittelwahl, des Fahrspaßes verschiedener Verkehrsmittel sowie den nutzerseitigen Anforderungen an die zukünftige intermodale Mobilität zur Realisierung zukünftiger Mobilitätskonzepte bei. Darüber hinaus erarbeiten wir nutzerzentrierte Ansätze, die dem Nutzer auch in einer hochvernetzten Mobilitätsumgebung eine selbstbestimmte Kontrolle über seine Daten ermöglichen.

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Referenzprojekte

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SeDaFa – Selbstdatenschutz im vernetzten Fahrzeug

Im Zuge des Projekts SeDaFa (Selbstdatenschutz im vernetzten Fahrzeug) wurden Lösungen zum Selbstdatenschutz von Autofahrern und Insassen entwickelt, die sowohl Fahrzeughersteller und Infrastruktur-Anbieter genauso wie Entwickler für Auto-Apps nutzen können, um ihre Geschäftsmodelle datenschutzfreundlich zu gestalten. Das im Projekt federführend vom IAD entwickelte Datenschutzinterface PRICON informiert die Autonutzern transparent und übersichtlich, welche Daten gesendet und für welche Zwecke genutzt werden.

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Einsatz von Gamification Elementen zur Unterstützung der Fahrzeugführungsaufgabe

Spielerische Elemente, sogenannte Gamification Elemente, werden bei immer mehr alltäglichen Tätigkeiten eingesetzt, um bestimmte Verhaltensweisen von Menschen zu erreichen und dabei gleichzeitig das Nutzungserlebnis zu erhöhen. Am IAD wird untersucht, inwieweit Gamification Elemente verwendet werden können um z.B. ökologischere und sicherere Fahrweisen zu fördern.

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Fahrspaß und Fahrerlebnis von Verkehrsmittelnutzer/innen

Im Mittelpunkt der Forschung stehen die Auswirkungen der fortschreitenden Fahrzeugautomatisierung auf den Fahrspaß und das Fahrerlebnis von Pkw-Fahrer/innen. Die Ergebnisse hinsichtlich des Fahrspaßes von Fahrer/innen und Beifahrern/innen bilden den Ausgangspunkt der Forschung.

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Intermodale Verkehrsmittelnutzung – Ein zukunftsfähiges Konzept aus Sicht von Nutzerinnen und Nutzern?

Bisher ist das Auto als Individualverkehrsmittel dem öffentlichen Personenverkehr noch in vielen Aspekten überlegen. Ziel der Forschung am IAD ist es, die Akzeptanz der intermodalen Verkehrsmittelforschung als zukunftsfähiges Mobilitätskonzept aus Sicht von Nutzerinnen und Nutzern fördern.

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