Zielgerichtete, altersstrukturgerechte Vermittlung arbeitsplatzbezogener Kompetenzen durch Lernfabriken (ZielKom)

Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenfassung des Projektes. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte die Projektverantwortlichen über den Kontaktbutton auf der rechten Seite.

Hintergrund

Die Herausforderungen an das lebenslange Lernen in produzierenden Gewerbe sind in den letzten Jahren insbesondere durch eine alternde Gesellschaft, eine sinkende Verweildauer von Mitarbeitenden innerhalb einer Funktion oder eines Unternehmens sowie eine stärkere internationale Ausrichtung von Unternehmen stark gestiegen. Mitarbeitende müssen sich stärker als bisher kontinuierlich weiterbilden, um fachlich und methodisch auf dem aktuellen Stand der Technik zu bleiben. Die Identifikation von Innovationen und Trends, selbstgesteuertes Lernen produktionstechnischer Zusammenhänge sowie die Befähigung zur Anpassung an technische Veränderungen bilden die Grundlage für den zukünftigen Erfolg in ausführenden und leitenden Funktionen der Produktion und der produktionsnahen Bereiche.

Picture: IAD

Ziele

Im Mittelpunkt des Projekts steht die Kompetenzentwicklung altersgemischter Teams mit dem Ziel, Beschäftigte über ihr gesamtes Arbeitsleben zu fördern und ihre Arbeitsfähigkeit bis zur Rente zu erhalten. Jeder der beteiligten Projektpartner steht für eine besondere Fragestellung und bringt seine spezifische Sichtweise mit ein.

Methodik

In den drei Jahren Projektlaufzeit werden notwendige Kompetenzen in den Unternehmen erhoben und mittels Kompetenzentwicklungsmaßnahmen gefördert. Am Beispiel „Shop Floor Management“ trainieren Beschäftigte der beteiligten Unternehmen in der Prozesslernfabrik der TU Darmstadt Fachkompetenzen ebenso wie Sozial- und Kommunikationskompetenzen. Nicht zuletzt erfahren alle Altersgruppen, wie Arbeiten und Lernen in altersgemischten Teams funktionieren und Spaß machen kann. Die evaluierten und erprobten Trainings werden dann in das jeweilige unternehmensinterne Weiterbildungsmanagement integriert. Vor allem aber werden die entstandenen Analysetools und Kompetenzentwicklungsmaßnahmen für die Anwendung in weiteren Unternehmen (insbesondere KMU) aufbereitet, so dass Vorgehen und Ergebnisse einen breiten gesellschaftlichen Nutzen haben.

Ergebnisse

Gemeinsam mit den Verbundpartnern aus Wissenschaft und Praxis wurde ein Kompetenzmaßnahmenkatalog zur arbeitsplatznahen Wissens- und Kompetenzvermittlung entwickelt und evaluiert.