WE DON’T WORK – Recherchen zu einem neuen Verständnis von Arbeit

Advanced Research Project (ARP)

Hintergrund

Als eine Folge der neuen Möglichkeiten, wie, wann und wo gearbeitet werden kann, kommt es verstärkt auch zu Fragen über die Rolle der Arbeit in der Gesellschaft und im Leben von einzelnen Menschen. Das Nachdenken über die Rolle der Arbeit hat nicht zuletzt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie zusätzlich an Bedeutung gewonnen. Wie wird die Zukunft der Arbeit aussehen? Zwischen Work-Life-Balance, Flexwork und Home-Office verschmelzen zunehmend die Grenzen von Arbeiten und Leben. Wir arbeiten nicht mehr, um zu leben, und wir leben nicht mehr, um zu arbeiten.

Als Folge des geänderten Verständnisses von Arbeit ändern sich auch die Anforderungen an Arbeitsorte und Arbeitsorganisationen. Wie sehen Arbeitsorte aus, wenn die Pflicht zur Anwesenheit ersetzt wird durch Anreize für eine freiwillige Anwesenheit (insbesondere in büroähnlichen Kontexten)? Wie gelingt Führung, wie wird Zusammenarbeit organisiert, wenn Individuen mit unterschiedlichen Lebensumständen in stark digital unterstützten Arbeitswelten zusammenwirken sollen?

Das ARP wird in Kooperation mit LXSY Architekten durchgeführt.

Aufgabenstellung

In dem ARP sollen Informationen dazu zusammengetragen werden, wie ein zukünftiges Verständnis von Arbeit aussehen kann und welche Auswirkungen dieses Verständnis auf die Gestaltung von Arbeit (und hier insbesondere Arbeitsorte und Arbeitsorganisationen) hat. Dabei soll eine Einschränkung auf Tätigkeiten in einem Bürokontext erfolgen. Als Informationsquellen sollen eine Literaturanalyse, eine zu konzipierende und durchzuführende Onlinestudie sowie eine ebenfalls zu konzipierende und durchzuführende Befragung von Expertinnen und Experten genutzt werden.

Beginn

Ab sofort. Geeignet für 6 Studierende. Die Mitwirkung von Studierenden aus der Psychologie ist vorgesehen.

Vorkenntnisse

Erfahrung mit Literaturanalysen und diversen Befragungstechniken sind vorteilhaft, aber nicht erforderlich.