Arbeitswissenschaftliche Tutorien

Header Lehre

Tutorium Arbeitswissenschaft

Allgemeine Informationen

Bei Interesse an einem Thema sowie bei inhaltlichen oder organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an die angegebenen Themenbetreuer. Die Zusage zur Teilnahme erhalten Sie von dem jeweiligen Betreuer.

Das Tutorium findet in Kleingruppen statt. Die Bearbeitung der Aufgabe erfolgt in freier Zeiteinteilung der Teilnehmer. Sowohl eine semesterbegleitende Bearbeitung als auch eine Bearbeitung als Blockveranstaltung sind möglich.

Bei Interesse an einem Thema sowie bei Fragen zu einzelnen Aufgaben wenden Sie sich bitte an die angegebenen Betreuer. Die Aufgabenstellungen werden von den jeweiligen Betreuern vergeben.

Aktuelle Themen und Aufgabestellungen

Hintergrund

Durch den Einsatz von passiven Exoskeletten soll die menschliche Beanspruchung, hervorgerufen durch körperliche Belastungen bei ergonomisch belastenden Körperhaltungen, wie z.B. Überkopfarbeit, reduziert werden. Ob und in welchem Umfang eine Belastungs- bzw. Beanspruchungsreduzierung durch den Einsatz von Exoskeletten an solchen Arbeitsplätzen erfolgt, ist derzeit noch nicht oder nur im geringen Maße bekannt, da nur exemplarische Ergebnisse aus der Forschung vorliegen (z.B. Weidner et al. 2016, Spada et al. 2016).

Aufgabenstellung

Im Rahmen dieses Tutoriums sollen Messungen der Muskelaktivität mittels Oberflächenelektromyographie in einem Probandenversuch selbstständig durchgeführt werden. Hierbei werden statische Halteaufgaben in verschiedenen Hand-/Armhaltungen bei der Überkopfarbeit jeweils mit und ohne Exoskelett untersucht.

Ein zweiter inhaltlicher Schwerpunkt soll in der Anpassung der Erholzeitformel von Rohmert (1960) bzw. Bier (1991) liegen. Es gilt zu analysieren und quantifizieren, inwiefern sich die Erholzeiten bei der Nutzung von passiven Exoskeletten verkürzen.

Beginn & Vorkenntnisse

Beginn ab sofort. Späteste Anmeldung am 05.04.2019. Arbeitswissenschaftliche Grundkenntnisse sind wünschenswert.

Virtual Reality (VR) ist seit einigen Jahren eine der forschungsintensivsten Technologien und hat große Potentiale in Forschung, Bildung, Marketing und vielen weiteren Bereichen. VR bietet die Möglichkeit, Versuche in einer virtuellen Umgebung durchzuführen, ohne dass entsprechende Versuchsaufbauten, wie z.B. eine Fertigungsstraße, in physischer Form vorliegen muss. Durch die hohe Entwicklungsgeschwindigkeit von Displayhardware und Trackingsystemen sind heutzutage Anwendungen möglich, die vor wenigen Jahren nur in Forschungslaboren realisierbar wären (Dörner et al. 2013).

PDF