Strategische Allianzen für nachhaltige Entwicklung - Innovationen in Unternehmen durch Kooperation mit Non-Profit-Organisationen

Piktogramm Forschungschwerpunkt Arbeitsgestaltung/Arbeitsorganisation

Strategische Allianzen für nachhaltige Entwicklung – Innovationen in Unternehmen durch Kooperation mit Non-Profit-Organisationen

Eine nachhaltige Entwicklung und die dafür notwendige Steigerung der Ressourceneffizienz stellt für Organisationen und deren Akteure eine Herausforderung dar, die neben technologischer vor allem auch sozialer und organisatorischer Innovationen bedarf. Entscheidend für nachhaltigkeitsorientierte Innovationen sind gut ausgebildete Arbeitskräfte, die Anwendung ergebnis- und stakeholderorientierter Managementsysteme und deren Schnittstellenmanagement innerhalb von Kooperationen, Stakeholderdialoge in der Wertschöpfungskette, die Interaktion zwischen Akteuren aus Wirtschaft, Staat und Zivilgesellschaft sowie Veränderungen in der Organisationsentwicklung und Arbeitsplatzgestaltung.

Zielsetzung

Der innovative Kern dieses Projektvorhabens liegt darin, zu untersuchen, welche Anforderungen an Unternehmen, ihre Managementsysteme, deren zukunftsfähige Personal-, Organisations- und Kompetenzentwicklungen sowie Ausgestaltung der Arbeitsplätze gestellt werden, um nachhaltigkeitsorientierte Netzwerke und Allianzen erfolgreich zu initiieren, langfristig zu etablieren und in ihrer Wirkungstiefe und -breite auszubauen. Neben der systemübergreifenden Analyse steht die Entwicklung von praxisgerechten Lösungskonzepten und Instrumenten im Vordergrund, die auf die Hebung bzw. Stärkung und Nutzbarmachung von Innovationspotenzialen auf Ebene der Beschäftigten, der beteiligten Organisationen, der Netzwerke sowie gesellschaftlicher Teilsysteme zielen. Forschungsgegenstand des Vorhabens sind unterschiedliche, strategische Allianzen, die die Spannbreite der Handlungsfelder einer nachhaltigen Entwicklung abdecken und jeweils im Fokus einzelner Teilvorhaben stehen. Inhaltlich gliedern sich die ausgewählten strategischen Allianzen in: Kooperationen in der Wertschöpfungskette, regionale Branchenzusammenschlüsse/ Cluster, strategische intersektorale Stakeholderallianzen und Bildungsallianzen.

Vorgehensweise

Das Forschungsvorhaben wird von den verantwortlichen Verbundpartnern in einzelnen Teilvorhaben anhand der Systematik: Vorbereitung (AP1), Analyse (AP2), Entwicklung (AP3) und Transfer (AP4) aufeinander aufbauend bearbeitet:

  • AP1 zielt darauf, die spezifischen Forschungsgrundlagen für die Analyse systematisiert aufzubereiten und ein einheitliches Analyseraster für die unterschiedlichen Fallstudien zu entwickeln.
  • AP2 fokussiert die unterschiedlichen Fallstudien, die auf Basis einer gemeinsamen Konkretisierung der Methodiken analysiert werden. Anschließend werden die Ergebnisse der Fallstudien zusammengeführt, ausgewertet und für AP3 aufbereitet.
  • AP3 erfolgt auf Basis der Ergebnisse von AP1 und AP2 die Entwicklung handlungsstützender Instrumente und Konzepte.
  • AP4 werden die Ergebnisse aus AP 1-3 für den Transfer in unterschiedlichen Medien (Internet, Publikation, Veranstaltung) aufbereitet.
  • AP5 beinhaltet das Projektmanagement und die Gesamtkoordination. Es gewährleistet einen reibungslosen Projektablauf im Projektverbund und die Beteiligung an den Fokusgruppen.
Strategische Allianzen
Aufbau des Verbundvorhabens

Kooperationspartner

  • CSCP (UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production)
  • Technische Universität Darmstadt, Institut für Arbeitswissenschaft
  • Universität Duisburg-Essen, Labor für Organisationsentwicklung
  • Trifolium Beratungsgesellschaft mbH
  • Wuppertal Institut für Umwelt, Klima, Energie GmbH

Publikationen

2010

2009

Abschlussbericht