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Ergebnisse des Projektes U-Montagelinien bei Praxispartner vorgestellt

Im Rahmen des Kooperationsprojekts „U-Linien-Montagesysteme“ gefördert von der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) und Berufsgenossenschaft Elektrotechnik (BGETEM) untersuchen Forschungspartner der Universität Kassel (Fachgebiet A&O), des Instituts für Arbeitswissenschaft der TU Darmstadt (IAD) und des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) Arbeitsbelastungen sowohl an den U-Linien im Labor, als auch in der Praxis in einem ganzheitlichen Ansatz. Dieser Ansatz erlaubte es die Wechselwirkungen zwischen physischer und psychischer Belastungen an den 19 U-Linien in fünf namhaften Unternehmen herauszuarbeiten und praktische Handlungsempfehlungen zur Gestaltung dieser Linien abzuleiten. Die Empfehlungen wurden dann gemeinsam mit Praktikern vor Ort hinsichtlich ihrer Umsetzung diskutiert. U-Linien-Montagesysteme sind industrielle Arbeitsplätze, welche nach dem „One-Piece-Flow“ Konzept in Form eines U angeordnet sind. In diesem Projekt wurden die unterschiedlichen Parameter von psychischen und körperlichen Arbeitsbelastungen sowie physiologischen Beanspruchungen in oberen und unteren Extremitäten nicht unabhängig voneinander, sondern integriert über die Ergebnisse der Projektpartner analysiert. Beispiele hierfür sind die Kombination von:

- Bewegungsdaten der oberen Extremitäten (CUELA-IFA) hinsichtlich Mikropausen mit Blickbewegungsdaten (Uni Kassel) – Weist das Ausmaß an Mikropausen einen Zusammenhang zu Monotonie-Erscheinungen bei der Arbeit auf?

- EMG Beanspruchungsdaten der unteren Extremitäten (IAD) mit Art der Bewegungen zwischen Stationen/ Arbeitsbereichen – seitliche /gemischte Schritte (CeyeBERMAN, Uni Kassel), die gegenüber dem „klassischen“ Gehen ein deutlich anderes Belastungsmuster aufzeigen – Gibt es generische Belastungsaspekte?

Das Institut für Arbeitswissenschaft auf der „Mensch und Computer 2017“

Vom 10. bis 13. September fand in Regensburg die Konferenz „Mensch und Computer 2017“ unter dem Motto „spielend einfach interagieren“ statt. Das Institut für Arbeitswissenschaft war durch Katharina Rönick und Christopher Stockinger vertreten, die einen Kurzbeitrag zur Thematik der sensiblen Mitarbeiterdaten präsentierten. Außerdem betreuten sie als Vertreter des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Darmstadt den Sponsorenstand der Initiative Mittelstand-Digital des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und führten gemeinsam mit weiteren Projektvertretern der Initiative Mittelstand-Digital einen Workshop mit dem Titel „User experience und Digitalisierung erfolgreich umgesetzt“ durch. Hier stellten sie unter anderem einen adaptiven Montagetisch aus, der sich automatisch an die individuelle Anthropometrie der Arbeitspersonen anpasst. Weitere Informationen zum Programm, sowie den Beitrag im Konferenzband sind unter folgendem Link zu finden: http://muc2017.mensch-und-computer.de/