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Projekt SeDaFa gestartet

IAD liefert die Nutzerperspektive zu Datenschutz im Automobil

Das Internet hat in modernen Automobilen längst Einzug gehalten. Bereits heute sind moderne Autos vernetzt und zeichnen eine Vielzahl an Daten auf, die an Werkstätten, Hersteller und auch Drittanbieter geliefert werden können. Einerseits sind mit diesem Trend große Potentiale für neue Services und Geschäftsmodelle verbunden. Andererseits birgt die Anhäufung von fahrzeug- und personenbezogenen Daten aber auch große potentielle Datenschutzprobleme.

Um diese Probleme zu identifizieren und adäquate Lösungen zu bieten ist das Institut für Arbeitswissenschaft seit Januar 2016 am Projekt SeDaFa (Selbstdatenschutz im vernetzten Fahrzeug) beteiligt. Gemeinsam mit einem neunköpfigen Expertenkonsortium aus den Bereichen Ergonomie, Automobilindustrie, IT und Rechtswissenschaften werden bis Ende 2017 Lösungen zum Selbstdatenschutz von Automobilinsassen entwickelt. Diese sollen einerseits dem Automobilnutzer auf der Basis einer transparenten Kommunikation der Datenerfassung eine selbstbestimmte Kontrolle über die erfassten Informationen ermöglichen und gleichzeitig auch mit den Geschäftsmodellen von Automobilherstellern und Drittanbietern vereinbar sein.

Das Institut für Arbeitswissenschaft übernimmt hierbei die Untersuchung und Integration der Automobilnutzer. Zu diesem Zweck werden Nutzungsanforderungen an den Selbstdatenschutz im vernetzten Automobil aufgedeckt sowie gebrauchstauglichen Rückmeldestrategien und Visualisierungskonzepten im Fahrzeug abgeleitet und evaluiert. Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie auf unserer internen Projekthomepage oder unter www.sedafa-projekt.de.

Resilienz aus Sicht der Arbeitswissenschaft

Projektstart des Projekts STÄRKE

Die Arbeitswelt verändert sich immer schneller, und mit ihr die Unternehmen und Mitarbeiter. Die Fähigkeit von Systemen, Organisationen und Menschen, sich einer neuen Situation schnell anzupassen und angemessen zu reagieren, ist ein wesentlicher Aspekt der so genannten Resilienz. Der Begriff wird aktuell in vielen Bereichen diskutiert, und obwohl eine einheitliche/verlässliche Definition noch fehlt, scheint resilientes Verhalten hohes Potential für die notwendige Flexibilität und Stabilität von Unternehmen in einer sich wandelnden Umwelt zu bieten.

Welche Faktoren auf Organisations- und Unternehmensebene resilientes Verhalten fördern ist Thema des im Januar 2016 begonnenen Projekts STÄRKE. Es verbindet arbeitswissenschaftliche, betriebswirtschaftliche und psychologische Ansätze auf Basis des EFQM-Modells als Grundstruktur für eine grundlegende Organisationsanalyse sowie die Identifikation von Handlungsbedarf. Gemeinsam mit den Projektpartnern Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa), Institut der Deutschen Wirtschaft Köln und der Hochschule Fresenius wird das IAD Methoden zur Analyse der Resilienz von Unternehmen und Mitarbeitern entwickeln und in fünf kleinen und mittelständischen produzierenden Unternehmen erproben. Die Erfahrungen in den Pilot-KMU werden u.a. in Form einer praxisnahen Handlungshilfe, dem „Resilienzkompass“, aufbereitet, mit dem Unternehmen ihre Anpassungsfähigkeit zukünftig selbstständig analysieren und geeignete Entwicklungsmaßnahmen umsetzen können.

Das Projektkonsortium STÄRKE unter der Leitung des IAD wird im Rahmen des BMBF- Förderschwerpunkts „Maßnahmen und Empfehlungen für die gesunde Arbeit von morgen“ und des Förderprogramms „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen“ gefördert.