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Neue Organisationsstruktur am IAD

Das IAD entwickelt seine Organisation weiter und strukturiert die Forschungsthemen in drei neuen Forschungsgruppen. Diese betrachten den Menschen im Arbeitskontext sowie bei der Benutzung von Produkten und arbeiten eng als vernetzte Teams zusammen.

Die Forschungsgruppe Arbeitsbewertung und Arbeitsplatzgestaltung legt den Fokus auf die Integration arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse in die Gestaltung von Arbeitsprozessen in Industrie, Handwerk und im Dienstleistungssektor. Wichtige Grundlage ist die ganzheitliche Analyse und Bewertung von physischen und psychischen Belastungen u. a. mit Hilfe der am IAD entwickelten praxisorientierten Verfahren. Die in Forschung und Praxis gewonnen Erfahrungen werden für die Entwicklung eines zeitgemäßen Alterns- und Gesundheitsmanagements in Betrieben unterschiedlicher Größe und Branche eingesetzt.

Die Forschungsgruppe Arbeitsorganisation & Kompetenzentwicklung untersucht und gestaltet Arbeitssysteme mit Fokus auf der psychischen Belastung und Beanspruchung. Schwerpunkt ist u.a. die Betrachtung der Auswirkungen von Digitalisierung und Flexibilisierung auf Mensch und Arbeit und die Entwicklung geeigneter Ansätze wie z.B. arbeitsintegrierte Kompetenzentwicklung und organisationale Resilienz.

Die Forschungsgruppe Mensch-Maschine-Interaktion und Mobilität widmet sich den neuen Herausforderungen einer zunehmenden Komplexität von interaktiven Systemen in unterschiedlichen Umgebungen. Die Gestaltung dieser Systeme mit dem Fokus auf Effektivität und Effizienz sowie Zufriedenheit, Akzeptanz und User Experience ermöglicht eine optimale Ausrichtung auf die Fähigkeiten, Eigenschaften und Interessen der Nutzer. Im Bereich der Fahrzeugführung konzentriert sich die Entwicklung auf Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren.

7. Darmstädter Kolloquium „mensch+fahrzeug“ am 7. & 8. März 2017

(Wie) Wollen wir automatisiert fahren?

Gemeinsam mit dem Fachgebiet Fahrzeugtechnik (FZD) veranstaltet das IAD am 7. und 8. März 2017 das mittlerweile 8. Darmstädter Kolloquium „Mensch und Fahrzeug“.

Es werden sich Experten aus Industrie und Wissenschaft mit den Möglichkeiten und Herausforderungen der automatisierten Fahrzeugführung beschäftigen:

Bereits in den 80er Jahren startete mit dem europäischen Forschungsprogramm PROMETHEUS der Weg über erste Assistenzsysteme hin zur Automatisierung der Fahrzeugführung. Seitdem wird immer weiter an der Realisierung gearbeitet. Zu den noch vorhandenen Herausforderungen zählen beispielweise die verbesserte Umfeldwahrnehmung sowie Absicherungsmethoden der entwickelten Verhaltensalgorithmen, aber auch die Anpassung der Gestaltung an den Nutzer hinsichtlich Systemfunktionalität, Bedienschnittstellen und dessen Funktionserwartungen. Zudem bedarf es weiterhin rechtlicher Anpassungen, um die automatisierte Fahrzeugführung im Straßenverkehr zu ermöglichen.

Automatisiertes Fahren ermöglicht neue Mobilitätskonzepte, eine erhöhte Verkehrssicherheit sowie fahrfremde Tätigkeiten während der Fahrt. Doch wie ist die zukünftige automatisierte Fahrzeugführung zu gestalten? Welche technischen Herausforderungen sind zu lösen und welche Erwartungen haben die Nutzer an eine Automation? Wollen alle Nutzer überhaupt automatisiert fahren? Wie steht es mit den Aspekten der Akzeptanz, des Vertrauens und des Fahrspaßes?

In der achten Veranstaltung des Darmstädter Kolloquiums „mensch + fahrzeug“ werden sich Experten aus Industrie und Wissenschaft genau mit diesen Fragen rund um das automatisierte Fahren beschäftigen. Die Thematik wird hierbei unter anderem aus unterschiedlichen Perspektiven behandelt.

Weitere Informationen können der Homepage www.menschundfahrzeug.de entnommen werden. Hier finden Sie auch Details zu den Vorträgen und zur Anmeldung.