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Fit für den demografischen Wandel im Handwerk

Gestaltungsratgeber „Arbeitsgestaltung im Baugewerbe“ vorgestellt und Projekt „Handgerecht“ erfolgreich beendet

Gerade in Handwerksbetrieben spielt das Thema demografigerechte Arbeitsgestaltung eine wichtige Rolle: die Belegschaft wird immer älter, gleichzeitig nimmt der Fachkräftemangel zu. So dass sich die Frage stellt, wie ein Betrieb die Arbeit für seine Mitarbeitenden demografiegerecht und gesundheitsförderlich gestalten kann. Der neue Ratgeber „Arbeitsgestaltung im Baugewerbe“ für Betriebsberater liefert Hilfestellung und Lösungsansätze. Entwickelt wurde der Ratgeber von dem Projekt „Handgerecht – Handwerk gesund und demografiegerecht gestalten“, das von der Initiative Neue Qualität der Arbeit des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gefördert wird und mit dem Jahr 2016 erfolgreich abgeschlossen wurde.

„Um die Handwerksbetriebe für das Thema Arbeitsgestaltung zu motivieren und zu sensibilisieren, zeigen wir in dem Ratgeber demografische Trends und die daraus resultierenden Herausforderungen auf,“ erklärt Lukas Bier, Projektleiter von Handgerecht. Zudem gibt das Angebot Einblick in die arbeitswissenschaftliche Sicht auf Arbeitssysteme im Baugewerbe.

Der Ratgeber enthält Ideen für betriebsorganisatorische Maßnahmen, wie z.B. Hinweise auf Finanzierungsmöglichkeiten der arbeitsgestalterischen Maßnahmen, Tipps zur Arbeitszeitgestaltung und zum Umgang mit Personalengpässen. Darüber hinaus lernt der Betriebsberater Ansprechpartner kennen, an die er sich beim Thema betriebliche Gesundheitsförderung mit konkreten Fragestellungen wenden kann. Die Sammlung dieser Maßnahmen dient dazu, den Beratern im Gespräch mit den Betriebsinhabern, engpassorientierte und bedarfsgerechte Vorschläge zur Arbeitsgestaltung zu machen.

Der Gestaltungsratgeber ist ab sofort kostenlos verfügbar unter: www.projekt-handgerecht.de

7. Darmstädter Kolloquium „mensch+fahrzeug“ am 7. & 8. März 2017

(Wie) Wollen wir automatisiert fahren?

Gemeinsam mit dem Fachgebiet Fahrzeugtechnik (FZD) veranstaltet das IAD am 7. und 8. März 2017 das mittlerweile 8. Darmstädter Kolloquium „Mensch und Fahrzeug“.

Es werden sich Experten aus Industrie und Wissenschaft mit den Möglichkeiten und Herausforderungen der automatisierten Fahrzeugführung beschäftigen:

Bereits in den 80er Jahren startete mit dem europäischen Forschungsprogramm PROMETHEUS der Weg über erste Assistenzsysteme hin zur Automatisierung der Fahrzeugführung. Seitdem wird immer weiter an der Realisierung gearbeitet. Zu den noch vorhandenen Herausforderungen zählen beispielweise die verbesserte Umfeldwahrnehmung sowie Absicherungsmethoden der entwickelten Verhaltensalgorithmen, aber auch die Anpassung der Gestaltung an den Nutzer hinsichtlich Systemfunktionalität, Bedienschnittstellen und dessen Funktionserwartungen. Zudem bedarf es weiterhin rechtlicher Anpassungen, um die automatisierte Fahrzeugführung im Straßenverkehr zu ermöglichen.

Automatisiertes Fahren ermöglicht neue Mobilitätskonzepte, eine erhöhte Verkehrssicherheit sowie fahrfremde Tätigkeiten während der Fahrt. Doch wie ist die zukünftige automatisierte Fahrzeugführung zu gestalten? Welche technischen Herausforderungen sind zu lösen und welche Erwartungen haben die Nutzer an eine Automation? Wollen alle Nutzer überhaupt automatisiert fahren? Wie steht es mit den Aspekten der Akzeptanz, des Vertrauens und des Fahrspaßes?

In der achten Veranstaltung des Darmstädter Kolloquiums „mensch + fahrzeug“ werden sich Experten aus Industrie und Wissenschaft genau mit diesen Fragen rund um das automatisierte Fahren beschäftigen. Die Thematik wird hierbei unter anderem aus unterschiedlichen Perspektiven behandelt.

Weitere Informationen können der Homepage www.menschundfahrzeug.de entnommen werden. Hier finden Sie auch Details zu den Vorträgen und zur Anmeldung.